Monatsthema: Energie sparen

04. November 2019
Warmwasser sparen

In der Schweiz verbraucht eine Person im Durchschnitt etwa 50 Liter Warmwasser pro Tag. Dieser Bedarf wird meist durch herkömmliche Energieträger wie Gas, Öl oder Strom bereitgestellt. Dies entspricht knapp 15 Prozent unseres Energieverbrauchs im Haushalt. Beispielsweise ist kurz duschen deutlich sparsamer als baden. Eine volle warme Badewanne benötigt fünf Kilowattstunden Energie. Mit einem Elektrovelo fahren Sie damit von Basel nach Paris.

Heizungskosten sparen

Wussten Sie, dass mit einem Grad geringerer Raumtemperatur rund sechs Prozent Energie eingespart werden kann? Damit die Räume in den kalten Monaten weniger abkühlen, lohnt es sich nachts die Roll- oder Fensterläden zu schliessen. Bei Abwesenheiten oder wenig benutzten Räumen sollte die Temperatur gesenkt werden.
Jeder Mensch hat eine individuelle Wahrnehmung welche Raumtemperaturen am besten sind. Trotzdem einige empfohlene Richtwerte dazu:

Badezimmer:22°
Wohn- und Arbeitsräume: 20°
Schlafräume: 18 bis 20°
wenig benutzte Räume:17°
Strom im Haushalt sparen

Über 30 Prozent des gesamten Stroms wird im Haushalt verbraucht. Dabei geht im Stand-by-Betrieb viel Energie verloren. Schätzungsweise zehn Prozent Strom verpuffen in den Schweizer Haushalten ungenutzt.

  • Geräte komplett ausschalten: Die meisten Geräte werden pro Tag nur ein bis zwei Stunden aktiv genutzt. Dabei brauchen sie oft weniger Strom, als während der restlichen Zeit im Stand-by-Modus. Modems, Router, Drucker, Computer und fast alle anderen Geräte können mit einer Steckerleiste komplett vom Strom getrennt werden.
  • LED statt Glühlampen: Neue LED- und Stromsparlampen brauchen nur einen Bruchteil der Energie, die eine klassische Glühlampe verbraucht. In den letzten Jahren sind sie energieeffizienter und qualitativ besser geworden.
  • Achtung! Im Haushalt verstecken sich auch Stromfresser: Heizlüfter, Aquarien, Luftbefeuchter oder beheizte Wasserbetten gehören zu den heimlichen Grossverbrauchern.

So sparen Sie beim Kochen und Waschen Energie:

  • Wasserkocher benutzen: Dieser braucht 50 Prozent weniger Strom, bis das Wasser kocht.
  • Ist der Deckel beim Kochen auf der Pfanne, spart dies 30 Prozent Energie.
  • Keine noch warmen Töpfe in den Kühlschrank stellen.
  • Die Wäsche an der Sonne statt im Tumbler trocknen.
  • Kuchen und Brote gelingen auch ohne Vorheizen des Backofens. Das spart rund 20 Prozent Energie.
Ökostrom wählen

Wir alle können bei unserem Elektrizitätsversorger wählen, ob wir normalen oder Ökostrom wollen. Der Wechsel ist ganz einfach, und der erneuerbare Ökostrom kostengünstig – nur etwas mehr als einen Franken pro Monat und Person bezahlen Sie für den günstigsten Strom aus erneuerbaren Quellen zusätzlich.

Quelle: energieschweiz

 

Möblierte Musterwohnung besichtigen

17. Oktober 2019

Nachdem anfangs Oktober die letzten Arbeiten abgeschlossen wurden, steht Interessenten nun eine möblierte Musterwohnung zur Besichtigung bereit. Man muss es selbst gesehen haben: die aussergewöhnliche Lage, die Ruhe und das prächtige Bergpanorama. Melden Sie sich jetzt für einen Besichtigungstermin an. Wer sich noch schneller informieren möchte, dem steht online ein 360°-Rundgang (Link) durch die Wohnungen zur Verfügung.

Monatsthema: Gesundes Schlafen

01. Oktober 2019
Warum Schlafen so wichtig ist

Knapp ein Drittel des Lebens verschläft der Mensch. Für den Körper ist Schlaf lebenswichtig, er dient der Regeneration und Reparatur aller Organe. Zwar fährt der Organismus Funktionen wie Herzschlag und Blutdruck herunter, ist aber gleichzeitig hochaktiv. Während wir schlafen, verbraucht unser Körper genauso viel Energie wie im Wachzustand.
Vor allem das Immunsystem arbeitet im Schlaf. In der Nacht werden besonders viele Stoffe ausgeschüttet, die die Immunabwehr steigern. Darum wird man auch müde, wenn eine Grippe im Anmarsch ist. Umgekehrt haben Studien gezeigt, dass Schlechtschläfer dreimal so häufig erkältet sind wie Menschen, die durchschlafen.
Auch fürs Hirn ist Schlafen wichtig. Während wir schlafen, wiederholt das Gehirn alles, was am Tag passiert ist. Zwischen den Hirnzellen werden neue Synapsen und neuronale Schaltkreise gebildet, das Gedächtnis verlagert Daten aus dem Kurz- in den Langzeitspeicher.
Auch wenn wir es nicht mitbekommen: Jeder Mensch bewegt sich im Schlaf, streckt Arme und Beine aus, dreht sich um. Wir führen nachts im Schnitt 50 kleine und 20 große Bewegungen aus. Das beugt Durchblutungsstörungen und Muskelverspannungen vor. Außerdem ist die Bewegung wichtig für die Temperaturregelung – unsere Körpertemperatur sinkt im Schlaf um circa 1,5 Grad, weil nicht mehr so viel Wärmeenergie produziert wird.

Wertvolle Tipps für eine gute Nacht
  • Im Bett nur schlafen: Verbannen Sie Laptop, Fernseher & co. aus dem Schlafzimmer.
  • Kein Koffein: Wer Schlafprobleme hat, sollte ab 14 Uhr Koffein vermeiden.
  • Immer zur gleichen Zeit ins Bett: Wer schlecht schläft, sollte jeden Tag zu einer festen Uhrzeit ins Bett gehen und aufstehen. Gilt auch fürs Wochenende, sonst ist der Rhythmus wieder futsch.
  • Medikamente checken lassen: Auch Medikamente wie Blutdrucksenker können Schlafstörungen auslösen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob es eine Alternative gibt.
  • Früh zu Abend essen: Verzichten Sie abends auf Üppiges und essen Sie spätestens um 19 Uhr, sonst ist der Körper stundenlang mit der Verdauung beschäftigt. Trinken Sie vor dem Schlafengehen keinen Alkohol, der vermindert die Tiefschlafphasen.
  • Ab ins Freie: Vor allem in den Wintermonaten macht der Lichtmangel müde. Gehen Sie täglich raus und bewegen Sie sich im Freien. Bei Tageslicht wird das Wohlfühlhormon Serotonin freigesetzt, das den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst.
  • Kräutertee: Ein Tässchen Schlaf- und Nerventee vor dem Zubettgehen hilft beim Einschlafen. Den Tee kann man sich selbst aus Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblumen zusammenstellen – ein altes Rezept aus dem Mittelalter.
  • Das richtige Klima: Auch im Winter sollte man die Schlafzimmer nicht überheizen. Optimal sind 16 bis 17 Grad, optimale Luftfeuchtigkeit: zwischen 45 und 65 Prozent.

Auszeichnung: Landschaft des Jahres 2019

17. September 2019

Die Moorwälder der Ibergeregg sind durch die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) zur «Landschaft des Jahres 2019» ausgezeichnet worden. Zwischen den Wäldern bilden die Moorflächen ein mosaikartiges Gesamtbild. Das Gebiet vereint Naturschutz mit forst- und landwirtschaftlicher Nutzung. Neben bewirtschafteten Streuflächen prägen vor allem die wunderschönen Wald- und Moorlandschaften die Gegend. Darin leben eine hohe Artenvielfalt unter anderem auch bedrohte Tierarten wie Auer- und Birkhuhn, Kuckuck oder Ringdrossel.

Vom Kraftort St. Karl kann man tolle Ausflüge in dieses herrliche Erholungsgebiet unternehmen.

Bilder «Aussenansicht»

10. September 2019